21. Mendelssohn Tage der Musik 2026
Änderungen vorbehalten
Online Kartenverkauf startet im August 2026
Foto © mauritius images, Alamy Stock Photos
Das Kinokonzert
„Fake News - Salieri”
mit dem Kinofilm „Amadeus”
Samstag, 17. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Kino CasaBlanca, Zum Quellenpark 2, Bad Soden
Es gibt kaum eine Verleumdung in der Musikgeschichte, die über 300 Jahre angedauert hat, wie der Rufmord, den die Freunde Mozarts aus Ärger über den Erfolg Salieris angezettelt haben. Er ist bis heute aktuell. Erst der Fund einer gemeinsamen Komposition vor wenigen Jahren hat den Bann gebrochen, und erst jetzt kann die Salieri-Forschung richtig beginnen. Wir berichten über diese unglaublichen Vorkommnisse, stellen den Ruf Salieris wieder her, lauschen einigen seiner Kompositionen und schauen gestärkt durch Tatsachen den Film Amadeus.
Moderation und Klavierbegleitung: Konstantin von Knebel
Mit freundlicher Unterstützung von Kino CasaBlanca
Stadtführung
Auf Mendelssohns Spuren - von Quelle zu Quelle
Sonntag, 18. Oktober 2026, 15:00 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Felix Mendelssohn Bartholdy war nicht nur ein begnadeter Komponist, sondern auch ein begabter Zeichner. So entstanden auf seinen vielen Reisen hervorragende Zeichnungen und Aquarelle, die er auch gerne seiner Familie schickte – sozusagen als Urlaubsfotos.
Mendelssohn unternahm regelmäßige Ausflüge in die nähere Umgebung von Soden, wobei ein bevorzugtes Ausflugsziel die Drei-Linden-Höhe im oberhalb von Soden gelegenen Neuenhain war. Zahlreiche Motive aus dem Kurort und der Umgebung hielt er in einem Skizzenbuch fest, das der Nachwelt erhalten blieb.
Richard Sippl führt Sie, von Quelle zu Quelle, zu den Entstehungsorten einiger dieser Zeichnungen.
Foto © Stadt Bad Soden am Taunus
Foto © Andreas Kemler
Das besondere Konzert
„Die Rose vom Ku’damm“ - Ein Hildegard-Knef-Abend
Samstag, 24. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Tanzschule Pelzer, Zum Quellenpark 31
Die Knef war Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin – und eine radikale Überlebenskünstlerin. Noch hundert Jahre nach ihrer Geburt fasziniert sie als Ikone, die mit Haltung, Mut und Authentizität das Bild der modernen Frau geprägt hat.
Unser Konzertabend nimmt Sie mit auf eine musikalische und erzählerische Reise durch ihr bewegtes Leben. Vom ersten großen Erfolg im Nachkriegsdeutschland mit „Die Mörder sind unter uns“ über die internationale Karriere in Hollywood und am Broadway bis hin zu ihren gefeierten Chansons in den 1960er-Jahren – stets blieb sie unverwechselbar, kantig und charismatisch.
Carola Moritz, Schauspielerin und Sängerin
Stanislav Rosenberg, Klavier
Das Kammerkonzert
„Die Leichtigkeit des Ungewöhnlichen“
Sonntag, 01. November 2026, 16:00 Uhr
Theatersaal, Augustinum, Georg-Rückert-Straße 2
Brahms Haydn Variationen
Mozart Sinfonia concertante
Arriaga Sinfonie in D
Anna Lee, Violine (Alumni Kronberg Academy)
Jelena Antić, Bratsche (Oper Frankfurt)
Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Bad Soden am Taunus e.V.
Alexander Ebert, Dirigent
Wunderkinder sind gar nicht so selten, wie man denkt. Arriaga galt seinerzeit als „spanischer Mozart“, der ebenfalls früh als Wunderkind außergewöhnliche und frische Musik schrieb und bereits mit 20 Jahren verstarb. Seine Klassik hat sentimentale, romantische Vorklänge. Brahms‘ Haydn-Variationen, des letzte Stück im Konzert, blicken hingegen zurück in die „gute alte Zeit“ mit Leichtigkeit und Vertrautheit, die in diesem Stück wieder aufblitzen. Was könnte diese Gefühle besser balancieren als die „Sinfonia Concertante“, Mozarts Werk mit zwei Soli. Man weiß nicht, ist dieses Stück ein symphonisches Konzert oder eine konzertierende Symphonie?
Moderationen führen durch diese Entdeckungsreise zwischen Innovation, Moderne, Gewachsenem und Tradition.
Foto © iStock / Digital Artwork
Foto © Stadt Bad Soden am Taunus
Stadtführung
Ohne Frack, ohne Klavier, aber auf Eseln
Samstag, 25. Oktober 2026, 15:00 Uhr
Teilnahme kostenfrei
Mendelssohn verbrachte 1844 und 1845 mehrere Wochen als Kurgast in Soden. Bei beiden Aufenthalten wohnte er mit seiner Frau Cécile, seinen Kindern sowie den Hausangestellten in der Kurpension Nassovia in der Königsteiner Straße. Einige seiner berühmtesten Werke sind hier entstanden.
Während des etwa einstündigen Spaziergangs erläutert Richard Sippl im historischen Kostüm das Kurleben und berichtet über die Sommeraufenthalte der Familie Mendelssohn Bartholdy am Beispiel noch vorhandener Gebäude und Wege.
Das Kirchenkonzert
Gioachino Rossini „Petite Messe Solennelle“
Sonntag, 08. November 2026, 18:00 Uhr
Katholische Kirche St. Katharina, Salinenstraße 1
Mit dem Main-Taunus-Kammerchor unter der Leitung von Julian Mörth,
In der Version für Chor, Soli, Harmonium und Klavier
Nach unglaublichen 34 Jahren künstlerischer Schaffenspause wagt sich Rossini an sein letztes Werk, die „Petite Messe Solennelle“.
Rossini schreibt über sein Werk: „Lieber Gott. Hier ist sie, die arme kleine Messe. Habe ich nun wirklich heilige Musik gemacht? Ich bin für die Oper geboren. Du weißt es wohl! Ein bisschen Können, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies.“
Wir wollen dies Rossini gönnen und freuen uns auf die ungewöhnliche und von ihm unbedingt gewollte Besetzung mit Klavier und Harmonium.
Foto © WikiCommons
Das Kammerkonzert
„Die Leichtigkeit des Ungewöhnlichen“
Sonntag, 01. November 2026, 16:00 Uhr
Theatersaal, Augustinum, Georg-Rückert-Straße 2
Brahms Haydn Variationen
Mozart Sinfonia concertante
Arriaga Sinfonie in D
Anna Lee, Violine (Alumni Kronberg Academy)
Jelena Antić, Bratsche (Oper Frankfurt)
Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Bad Soden am Taunus e.V.
Alexander Ebert, Dirigent
Wunderkinder sind gar nicht so selten, wie man denkt. Arriaga galt seinerzeit als „spanischer Mozart“, der ebenfalls früh als Wunderkind außergewöhnliche und frische Musik schrieb und bereits mit 20 Jahren verstarb. Seine Klassik hat sentimentale, romantische Vorklänge. Brahms‘ Haydn-Variationen, des letzte Stück im Konzert, blicken hingegen zurück in die „gute alte Zeit“ mit Leichtigkeit und Vertrautheit, die in diesem Stück wieder aufblitzen. Was könnte diese Gefühle besser balancieren als die „Sinfonia Concertante“, Mozarts Werk mit zwei Soli. Man weiß nicht, ist dieses Stück ein symphonisches Konzert oder eine konzertierende Symphonie?
Moderationen führen durch diese Entdeckungsreise zwischen Innovation, Moderne, Gewachsenem und Tradition.
Foto © iStock / Digital Artwork
Mit freundlicher
Unterstützung der
